Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Biedermeier-Bekleidungsstil (m)

Bekleidungsstil der Zeitepoche 1820 bis 1840, beeinflusst durch die Industrialisierung. Er wurde zur Angelegenheit eines breiten Bevölkerungskreises. Betont wurde insbesondere die Bescheidenheit und das Schamgefühl. Gemusterte, hauptsächlich karierte Gewebe prägten den Modestil. Bestimmt war dieser sowohl für Damen- als auch für Herrenkleidung. Die Damenkleidung bestand aus einem die Brustpartie des Körpers umspannenden Leibchen, aus einem Rock mit vielen Unterröcken, der in der natürlichen Höhe der Taille angesetzt wurde, und einem Korsett. Die Ärmel waren so erweitert, dass sie gewaltig erschienen. In der Wintersaison wurden Mantelkleider aus Wollgeweben oder aus einem Gestrick getragen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich Schals, Tücher und Pelzboas. Was die Herrenkleidung betrifft, blieb der Frack ein Gesellschafts- und Ausgangsbekleidungsstück. Er war eng anliegend und wurde mit langen, schmalen Hosen mit einer farbigen Weste getragen. Der Überzieher wurde zu einem gebräuchlichen Bestandteil der Kleidung.



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