Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Empiremode (f)

Bekleidungsstil aus der Zeit Napoleons Regierung (1804 bis 1815), der sich in raschem Tempo in ganz Europa ausgeweitet hat. Der Empirestil setzte eine glatte, nüchterne, antike Linie und kleinere Ausschnitte durch. Übermäßig leichte Gewebe wurden durch wärmende Gewebe - Samt, Brokate und Tuch - ersetzt. Die Kleider der Frauen waren im Hemdenschnitt in einer Länge bis über die Knöcheln ausgeführt und reichlicher geteilt als früher. Die Schleppe veschwand und die Taille wurde ein wenig herabgesetzt. Das Farbenreichtum gemeinsam mit der weißen Farbe blieb beibehalten. Als ein markantes Accessoire diente der Schal aus Kaschmirwolle und die Juwelen. Auch die Kleidung der Männer wurde einfacher und nüchterner. Die Hosen wurden verlängert, ursprünglich wurden sie in hohe Schuhe gesteckt, später reichten sie bis zu den Knöcheln, ihre Formen bestehen mit geringen Abänderungen bis in die heutige Zeit. Zu den Hosen wurde ein Frack mit kurzer Taille, hohem umgeschlagenem Kragen und breitem Revers getragen. Ein Bestandteil der Kleidung war die Weste. Uber den Frack wurde ein Mantel und eine Pelerine getragen.



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