Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Popeline (f), Popelin (m) (3)

3. Im Falle des wollartigen Popelins handelt es sich um ein elastisches leichtes Gewebe mit einem weichen Griff und feiner Querrippenmusterung in Leinwandbindung, hergestellt aus Kammgarnen. Das Rippenmuster wird durch die dichtere Fadeneinstellung in der Kette erreicht. Das Gewebe findet Einsatz für Damenblusen und Kleider. Die Bezeichnung wurde vom Französischen papeline = päpstlich abgeleitet, da Popelingewebe ursprünglich mit einem Seidengarn in der Kette und einem Wollgarn im Schuss in Avignon in der Zeit, als die Stadt Sitz des Papstes war, produziert wurden.



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