Der Spitzköper ist eine von der [[100497|Grundköper-]], verstärkten oder Mehrgratköperbindung abgeleitete Köperbindung. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bindung nach der Aufzeichnung des Binderapportes in entgegengesetzter Richtung umkehrt, wobei sich jedoch der letzte Zwischenraum im [[101244|Rapport]] nicht mehr wiederholt. Es entstehen jedoch scharfe Spitzen längs des Gewebes oder quer über das Gewebe. Diese Bindungsart wird am häufigsten bei [[101499|wollartigen]] Geweben eingesetzt, insbesondere bei Mantelstoffen.
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