Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Tweed (m) (2)

1. Wollartiges, elastisches, luftdurchlässiges, mittelschweres bis schweres Gewebe mit klarer und ausgeprägter Oberfläche, verwebt in Leinwandbindung oder in einer beidseitigen Köperbindung. Hergestellt wird das Gewebe aus mittelfeinen und gröberen Streichgarnen aus Wollsorten, die elastisch sind, häufig auch mit Noppen[/refID. Ursprünglich wurde Tweed manuell aus ungleichmä(igen handgesponnenen Garnen erzeugt. Leichtere Gewebe werden für Damenkostüme und Herrenanzüge, schwerere Gewebe für Damen- und Herrenmäntel eingesetzt. Die Bezeichnung wurde vom Namen des Flusses Tweed in Südschottland abgeleitet, dem Gebiet, in dem Tweed ursprünglich auf Handwebstühlen hergestellt wurde ([refID=362]Harris-Tweed). Die Bezeichnung ist eigentlich das verstümmelte englische Wort twill = Köperbindung - oder schottische Wort tweed, das am häufigsten für diese Art des Gewebes verwendet wird.



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