Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Venezianisches Gewebe (n)

Wollartiges, volles, dezent glänzendes Gewebe mit weichem Griff und mä(ig verschleierter diagonaler Rippenmusterung. Verwebt ist das Gewebe in Kettbindung eines fünfbindigen Atlas oder eines verstärkten fünfbindigen Atlas aus feinen Streichgarnen und mittelfeinen Kammgarnen. Die linke Warenseite pflegt mitunter gerauht zu sein. Das Gewebe wird für Damen- und Herrenmäntel eingesetzt. Die Bezeichnung wurde von ähnlichen seidigen Geweben, die ursprünglich in Venedig produziert wurden, abgeleitet.



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