Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Weste (f) (1)

Die Weste ist ein kurzer, enganliegender oder loser Bekleidungsartikel, der ärmelloser oder mit Ärmeln sein kann. Sie ist vorne geknöpft und reicht bis zur Taille oder ist länger. Die Weste wird mit einem Ausschnitt als einreihiger, aber auch zweireihiger Artikel hergestellt. Die nur den Rumpf bedeckende Weste ist ärmellos und häufig auch ohne Revers und bildet einen Bestandteil der Herrenbekleidung. Das Vorderteil ist aus dem gleichen Material wie der Anzug, das Rückenteil aus einem Futterstoff hergestellt. Die Weste mit Ärmeln hat in der Regel auch Revers. Sie bildet eine selbständige Sport- oder Arbeitskleidung, die das Sakko ersetzt. Die Weste stammt aus den Zeiten des 30jährigen Krieges. Zu dieser Zeit wurde sie mit Ärmeln hergestellt, von denen man erst im 18. Jahrhundert Abstand genommen hat, und zwar gemeinsam mit den Schö(en, so dass sie die heutige (aktuelle) Form erhielt. Sie wurde aus luxuriösen, reichlich gestickten Geweben angefertigt.



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