Textilwörterbuch mit Sacherklärungen

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Weste (f) (2)

Ein körpernahes Oberbekleidungsteil mit einem Halsausschnitt, manchmal mit einer besonderen Gestaltung des Vorderteils, ein- oder zweireihig geknöpft. Das Vorderteil ist meistens aus dem gleichen Stoff wie der Anzug geschnitten, das Rückenteil aus Futterstoff. Der Ursprung der Weste geht auf die Zeit von Louis XIV. zurück, als sie noch Ärmel und die gleiche Form wie der Mantel hatte; das Vorderteil war auffällig. Sie wurde im Haus als Hausmantel getragen. Im 18. Jahrhundert verlor sie die Ärmel und wurde kürzer. Während der Biedermeierzeit wurde sie hinsichtlich den Farben zu einem wichtigen Teil der Herrenbekleidung und erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie zu einem Bestandteil des Herrenanzuges. Aufgrund der ausreichenden Heizung in den Büros und der öffentlichen Räume wird sie heute weniger getragen.



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