Mittelschweres bis schweres x [[101499|wollartiges Gewebe]] mit grobem [[100849|Griff]], einer Flordecke mit unterschiedlich langem Flor. Auf Grund dieser Charakteristik werden einige Typen von Lodenstoffen, zumeist Gewebe aus einfachen Streichgarnen, unterschieden. Lodenstoffe werden in charakteristischen olivengrünen, braunen, grünen und grauen [[100715|Melangen]] mit ausgezeichneter Festigkeit hergestellt. Sie werden für Arbeitskleidung, und Sportmäntel verwendet. Sommerlodenstoffe sind leichter, ihre Struktur ist durch ihre [[100954|Leinwandbindung]] geprägt, mä(ig durch einen niedrigen Flor verdeckt, sind porös mit einem weichen Griff und imprägniert. Meltonloden ist mittelschwer, die Oberfläche dieses Typs ist nicht haarig. Verwebt wird er in [[100954|Leinwandbindung]] oder [[100141|Zirkasbindung]] mit vollem Griff. Der Modische Lodenstoff hat einen weichen [[100849|Griff]], an der Oberfläche eine niedrige Flordecke, die geringfügig die [[100954|Leinwandbindung]], [[100629|Laskasbindung]] oder [[100141|Zirkasbindung]] verdeckt. Dieser Lodentyp wird am häufigsten gemustert hergestellt. Der Trikotlodenstoff ist mittelschwer, hat einen elastischen [[100849|Griff]], eine Oberfläche mit einer niedrigen Flordecke, so dass die einzelnen Reihen der Bindungsart des Quer- oder Längstrikots sichtbar sind. Die linke Warenseite ist verfilzt. Der Winterloden ist schwer, mit niedriger Flordecke, die vollkommen die [[100497|Köperbindung]] verdeckt. Der Name ist vom mitteldeutschen Lode = Haarbüschel, aber auch vom österreichischen Gebiet Loderers abgeleitet, wo Lodenstoffe ursprünglich hergestellt wurden. Siehe auch [[100384|Hubertusgewebe]].
Projekty byly realizovány za finanční podpory Evropské unie. Za obsah publikací (sdělení) odpovídá výlučně
autor. Publikace (sdělení) nereprezentují názory Evropské komise a Evropská komise neodpovídá za použití
informací, jež jsou jejich obsahem.