Das Prinzip des Transferdruckes besteht darin, dass der Druck zunächst auf eine Rolle oder einen Bogen Papier erfolgt und erst von diesen auf die [[101357|Textilie]] übertragen wird. Die Übertragung der Farben vom Papier auf die Textilie selbst verläuft infolge des Sublimationsprozesses von Dispersionsfarbstoffen unter Druck und bei Temperaturen um ca. 2000C auf speziellen Transferkalandern. Der Vorteil des Transferdruckes besteht darin, dass für das Bedrucken von Papier auch Druckmethoden aus der polygraphischen Industrie (drei- bis vierfarbiges Tiefdruckverfahren, Flexodruckverfahren) eingesetzt werden können, die die Realisierung anspruchsvoller Druckmuster (Überläufe, Raster, feine Zeichnungen) ermöglichen. Die Technologie des Transferdruckes eignet sich insbesondere für Textilien, deren Bedrucken nach anderen Drucktechnologien des Textildruckes nur schwierig durchführbar sind, d.h. insbesondere für Maschenwaren aus Polyesterfasern.
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